Kill the Superweapon ist ein Spiel über die Gefahren dreidimensionaler Abgründe

Dieser knallbunte Plattforming-Shooter im Retrolook wird Fans von HD-Texturen Tränen in die Augen treiben!

Vermutlich werden Low-Poly-3D-Plattformer niemals die selbe Renaissance erleben wie ihre pixeligen 2D-Vorfahren. Und vielleicht ist das besser so. Dafür, dass es seine kleineren Hüpfeinlagen vor allem durch die Vertiefung der Perspektive zu einer gelegentlich nervigen Herausforderung macht, fetzt Kill the Superweapon dann aber doch ganz ordentlich. Denn abgesehen von dem Problem, mit dem alle dreidimensionalen Springereien zu kämpfen haben (behaltet Mario 64 lieber in guter Erinnerung, statt es noch mal zu spielen), macht es schon Spaß, in der Rolle von Samantha Kill gegen den Endboss Bigman zu kämpfen.

Die zahlreichen Dungeons auf dem Weg zur Superwaffe (und der letzten Chance, den dritten Weltkrieg zu verhindern) bestehen aus wie ein Puppenhaus angelegten Arenen, in denen unsere Heldin ihrem Namen alle Ehre macht. Zahlreiche Handlanger des des Bösen stellen sich ihr und ihrem Twin-Stick-Shooter-Dauerfeuer in den Weg, von Roboterdienern bis Geistervampiren, Dinosaurierendminibossen und genetisch manipulierten Supersoldaten.

Wer sich vorher lieber selbst davon überzeugen möchte, ob das knallige Feuerwerk der Formen und Farben die persönliche Schmerzgrenze zwischen charmanter Nostalgie und frustrierendem Anachronismus überschreitet, kann eine ältere Version als kostenlose Demo herunterladen. Kostenlose Demos, noch so 'ne Sache von früher. Naja, es war ja nun wirklich nicht alles schlecht.