Wir pogen und fliegen durch die Welt der Indies

Also alles wie immer.

Es ist eine Frage, deren Antwort endlos diskutiert werden kann, deren Ausmaß Videospiel-Enthusiast*innen seit Generationen bewegt und deren Ursache mit jedem Eintrag in die Welt des Cyberspace neue Beispiele erhält. Flug- oder Schwimmlevel: Was ist schlimmer?

Für Wibke ist der Ort über den Wolken, wo die Freiheit wohl grenzenlos ist, das schlimmste, was interaktiven Medien passieren kann. Ausnahmen bilden die Spiele, die sie euch in dieser Folge vorstellt. In AER: Memories of Old fliegt sie als Vöglein von einer schwebenden Insel zur anderen und bewegt sich als Mensch durch die Dungeons auf eben jenen Inseln. Dahinter steckt eine Geschichte über Götter und Ahnen, der Look des Spiel sollte euch den letzten Anstoß geben ein oder zwei Blicke auf das Spiel zu werfen. Exakt das Gleiche lässt sich über Airheart sagen, in dem Wibke gerne Luftpirat*innen abschießt oder mit einem Seil hinter sich herzieht und an Felsen zerschellen lässt. Eigentlich sollte sie sich als Flugfischerin (literally) hocharbeiten. Aber nun, die Prioritäten liegen einfach anders.

Florian hat (und das sage ich jetzt einfach so der Überleitung wegen) im Lost Levels Podcast die gleichen Prioritäten wie auch sonst in seinem Leben: Musik und Spiele. Zu einer wundervollen Symbiose werden beide Medien in Teenage Blob vereint, der spielerischen Untermalung zum Punk-Album von The Superweaks. Es werden Sandwich-Abos und High Fives verteilt, um dem finalen Ziel näher zu kommen: die richtigen Schuhe für den besten Moshpit in einem Spiel seit Dream Daddy. Das genaue Gegenteil dieses aufregenden Unterfangens ist die Reise, die Florian in Spiritfarer unternimmt. In dem Spiel, das Wibke bereits in unserer Special-Folge vorstellte, begleitet die Protagonistin Verstorbene auf dem Weg in das, was nach dem Tod kommt und hilft ihnen sich vom Leben zu verabschieden.

Verabschieden wollen wir uns vorerst nur von dem Begriff “Satire”, den scheinbar niemand mehr richtig einsetzen kann. Zum Beispiel die Macher*innen von Chicken Police, einem Noir-Point’n’Click-Detektiv-Adventure mit sprechenden Tieren, das zwar spannend ist und viele interessante Elemente hat, aber eher Paradebeispiel statt Satire ist. So ganz überzeugend ist auch Speed Limit nicht, das Action-Szenen aus Action-Filmen in einem Pixel-Plattformer darstellt. Aber falls das euer Fall ist, dann you do you Herz-Emoji!

We do we mit Leckerlevels, wo Florian Hummus plus Sesamsauce mag, was zu Falafel-Empfehlungen und Kartoffelbrei-Vergleichen führt. Wibke mag Kartoffeln nicht, außer diese eine Hörnchen-Sorte. Und ich habe mich endgültig von Fleisch verabschiedet und das vegane Club Sandwich leider nicht für mich entdeckt.

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