Wir reden über alberne Jump Scares, B-Movie-Shooter und SciFi Souls aus Deutschland

Zwischen Billo-Horrortrips und 60er-Trash-Action passt immer noch ein neues Soulslike - zumindest so lange, wie Süßkram das Indieversum im Gleichgewicht hält.

Erwischt: Auch in der zwölften Folge unseres Podcasts sprechen Christina, Sonja und Florian genau so leidenschaftlich über Essen wie über Videospiele. Kein Wunder, drehen sich die Leckerlevels in dieser Folge doch um allerlei Süßkram - ob Ostschokolade, Banana Bread oder den Zucker im Flat White.

Die vorgestellten Spiele greifen allerdings zum Teil wesentlich unangenehmere Themen auf. Das auf der A Maze gezeigte Horses entführt Spielende in die bedrückende Ländlichkeit, während The Night That Speaks seinen Horror eher offensichtlicher macht. Unforeseen Incidents macht seine Twin-Peaks-Einflüsse auch relativ deutlich und kann, anders als viele Point'n'Click-Adventures, sogar manchmal für Schmunzeln sorgen.

Ebenso humorvoll präsentiert sich Deadly Tower Of Monsters, in dem ihr euch durch B-Movie-Kulissen ballert und nebenbei einem nervigen Kommentar eines schleimigen Regisseurs aussetzen müsst - Wibke schrieb bereits darüber. In It's Winter begegnet ihr höchstens monströser Stille, wenn ihr in bester Spazigergängermanier eine postsowjetische Plattenbausiedlung erkundet.

Als Gegenentwurf zum Genießen der Stille präsentiert sich How Do You Know Mr. Blue?, das Mitarbeiterbefragungen mal anders aussehen lässt. In Far Blade geht es wieder mal darum, das Schwert in schönster 3D-Pixelumgebung sprechen zu lassen, während das Soulslike The Surge deutsches Mikromanagement mit jeder Menge Hack und Slash verknüpft.

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