Wir spielen unsere Kindheit nach und schwelgen in Erinnerungen

Sollten schöne Erinnerungen an die Lieblingsspiele der Kindheit besser Erinnerungen bleiben?

Darum geht es in dieser Folge des Lost Levels Podcast – denn Christina, Wibke und Florian wurden von den Spielen, die sie zuletzt spielten, immer wieder an ihre spielerische Vergangenheit erinnert.

Anhand des selbstreferentiellen Rollenspiels Evoland konnte Wibke so zum Beispiel auf einem Smartphone ihre eigene Videospiel-Geschichte nachvollziehbar machen und hat dabei nicht nur gemerkt, was sie verpasst hat, sondern auch, was sie so absolut gar nicht verpasst hat: die Frage, ob das Gebilde auf dem Kopf der Hauptfigur jetzt Haare oder eine Mütze sein soll.

Christina war bereits im Januar beim Ludicious Game Festival in Zürich und bringt Berichte zweier Spiele mit, die sich besonders in ihr Gedächtnis eingebrannt haben, weil sie banale Situationen in merkwürdige Erlebnisse verwandeln. Im Horrorspiel Mundaun wird sie in den idyllischen Alpen von satanistischen Visionen verfolgt, während der Horror in Hitchhiker eher vom Rosinen essenden Fahrer der Mitfahrgelegenheit ausgeht. (Ihgitt, Rosinen!)

Florian verbrachte seine Zeit mit der alternativen Geschichtschreibung von All Walls Must Fall, einem cyberpunkigen Taktikspiel, in dem der kalte Krieg nie geendet hat. Und was tut ein Mensch, der in einer dermaßen düsteren Dystopie lebt? Natürlich in Berlin clubben gehen.

Zu guter Letzt kommt alles wieder zum Anfang: Sind Erinnerungen lebendig oder tot besser aufgehoben? Christina findet Gothic 3 inzwischen so richtig, richtig scheiße, Florian hat Angst vor einer ernüchternden Rückkehr zu Fallout 2 und Wibke hat die Liaison mit Far Cry schnell wieder beendet und lässt die Jugendliebe Jugendliebe sein.

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Danke an petelectro für unsere Intromusik und PMG Projects für die wunderschöne Interpretation von Claire de Lune <3