Wir stapfen durch grüne Weltallbrühe, machen Milliardäre zu Kirchenmäusen und putzen Einbrecher weg

Zwischen kleine und Kleinstprojekte passen immer noch ein Major-Indie oder zwei. Oder drei.

Auch wenn wir es nicht darauf anlegen, besprechen wir in unseren Casts meistens kleine, abseitige, skurrile und liebenswerte Indies aus dem schier endlosen Kosmos von Itch. Dennoch drängeln sich auch immer öfter groß angelegte Independent-Produktionen dazwischen.

Dass das in dieser Folge völlig zurecht passiert, zeigen Daniels Ausführungen zum neuesten Zach-Like Eliza, zum Programmfenstersimulator Telling Lies von Sam Barlow und dem putzigen, aber bisweilen ekligen Koloniemanager Oxygen Not Included.

Wibke hingegen stellt sich ihrer Abneigung gegenüber 3D-Plattformern direkt in doppelter Hinsicht. Einmal als Terrorkatze in Dante's Infernya, einmal als um sich schießende, springende und schnetzelnde intergalaktische Diebin Halen in Halen: Ballad Of The Blade Thief. You Are Jeff Bezos hingegen hat nichts mit Eskapismus, sondern der traurigen Realität von ungerechter Verteilung finanzieller Mittel zu tun.

Zu einem gewissen Grad ist auch Roombo: First Blood realistisch, das ich mir genauer angeguckt habe – zumindest wenn man davon ausgeht, dass Staubsaugerroboter nicht nur bei Verschmutzung, sondern auch bei der Einbrecherabwehr helfen können. Die Kaffeegenusssimulation Morning Coffee hingegen ist beinahe schon dröge in ihrer Realitätsnähe, während das Puzzle-Jump'n'Run Pencil Heart vom geheimen Leben der Bleistifte berichtet.

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