Wir sterben und gedeihen, entscheiden und lernen in Videospielen

Mit sehr tiefgründigen Interpretationen und dem Gefühl, zum ersten Mal ein Spiel zu spielen.

Mittlerweile wissen wir, dass Dunkelblau tiefes Wasser, Hellblau seichtes Wasser bedeutet. Wir können auf einen Blick umständliche UIs enträtseln und Quick Time Events beim ersten Mal meistern. Solche Videospiel-Kompetenzen werden in Alt254 auf die Probe gestellt, wie Florian berichtet. Jedes Element ist genau ein Pixel und das minimalistische Spiel trotz ungewisser Story ein Beispiel dafür, was man so alles machen kann. Auch mit Pflanzen kann man viel machen. Natürlich erwecken diese zarten Kreaturen, denen wir in unserem Podcast schon oft unsere Liebe bekundet haben, zunächst nicht den Anschein, dass sie viel mehr machen als langsam wachsen. Aber genau das tun sie sehr schnell und besonders schön in Cloud Gardens. Aus postapokalyptischen Dioramen zaubert Florian mit Moos, Monsteras und Efeututen begrünte Dioramen, sammelt Blüten für neue Samen und wirft diese wiederum auf zerstörte Autos, verwitterte Telefonzellen und einsame Antennen.

Zerstörung, Verwitterung und Einsamkeit kann ich mit Death and Taxes hervorrufen. In der Bürokratie-Simulation entscheide ich als Grim Reaper über Leben und Tod, versuche die Welt ein bisschen besser zu machen und reflektiere mit meinem Boss, der sich möglicherweise durch seine gelbe Fliege verraten hat. Weniger dramatisch wird es in Hundred Days, wo ich durch Legerätsel etwas über Wein lerne. Wobei man sagen muss, dass das Wissen, das hier vermittelt wird, schon recht umfangreich ist und sich am besten mit einem Glas Wein verarbeiten lässt.

Zu Wein passen übrigens Gruyère, Feigenmus und Gurkenbrot ganz hervorragend. Weniger hervorragend ist DIE Marke für Hafermilch und die Akzeptanz ihrer Investoren. Was das bedeutet, erklärt euch Florian.

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