Diesem Bullethell-Shooter ist egal, ob ihr gut in ihm seid

In Legacy of the Elder Star macht das knallharte Genre dank simpler Steuerung und unendlich vielen Leben auch einem Noob wie mir Spaß.

Ob R-Type, Ikaruga oder Gradius: Das altehrwürdige Genre des seitwärts scrollenden Weltraumshooters galt schon immer als besonders anspruchsvoll. Nicht umsonst tragen diese Spiele den reichlich dramatischen Namen der "Kugelhölle", denn der Bildschirm ist nahezu komplett mit Gegnern und Geschossen gefüllt, denen es auszuweichen gilt.

In Legacy of the Elder Star von Kickbomb geht das dank der simplen Steuerung auch ohne viel Geschick am Controller. Der schießende Kosmonaut wird direkt per Maus gesteuert und kann mit einem Spezialmanöver seine Bewegung selbst als Waffe einsetzen und Gegner kaputtrammen. Und wenn einen die Lasergeschosse dann doch dahinraffen, wird einfach auf "Continue" geklickt.

Denn Legacy of the Elder Star ist ungewohnt nachsichtig mit Spielenden. Statt einer festen Anzahl von Wiederholungsversuchen gibt es einfach endlos viele. Wer stirbt, kann direkt an Ort und Stelle weitermachen. Das geht sogar mitten im Kampf mit einem Endboss und schmälert so den ansonsten recht hohen Schwierigkeitsgrad. Warum das trotz der scheinbar fehlenden Herausforderung nichts Schlechtes ist, erkläre ich oben im Video.

Legacy of the Elder Star ist das zweite Spiel des Videogame Lookclub. In dieser Diskussionsrunde wird jeden Monat ein Spiel vorgestellt, das bisher noch keine Aufmerksamkeit erhalten hat. In wenigen Tagen wird bereits der nächste Titel angekündigt. Wenn ihr bis dahin mehr über den Club erfahren wollt, findet ihr hier einen Artikel dazu.