Singende Seelenwanderer, Techno-Hacker und Kuchendiebe

Was tun, wenn man vermeintlichen Trash aus dem Steam-Sale startet, der sich als Ansammlung weirder Juwelen entpuppt? Eine Folge Random Play aufnehmen natürlich!

Die regelmäßig wiederkehrenden Steam-Sales, für die sich die Plattformbetreiber immer neue Anlässe ausdenken, haben auch ihr Gutes. Zumindest dann, wenn man abseits ausgetretener Pfade wandelt. Und wer würde sich besser als Führer durch die Weirdo-Weiten des Steam-Ausschusses anbieten als das erste und universumsbeste zufällige Trashgame-Let's-Play-Format Random Play?

Dabei könnten Daniel und Florian in Wailing Heights selbst gut einen Guide gebrauchen. Denn zwischen mythischen Monstern in urbaner Umgebung und Seelenwanderungen müssen sich die beiden als Ex-Manager einer erfolgreichen Grusel-Beat-Band erst mal zurechtfinden.

Fairy Lands: Rinka and the Fairy Gems präsentiert sich zumindest auf den ersten Blick zugänglicher. Der krakelige Street Fighter Puzzle Spirits-Klon wirft eigentlich nur eine Frage auf: Welche Geschmacksrichtung hatte der Kuchen, den sich die Protagonistin Rinka mit Schwert und bunten Blöcken wieder holen will?

Etwas abstrakter in der Zielsetzung präsentiert sich Hacker's Beat. Denn warum oder was wir hacken, das wissen wir auch eine große Portion motion sickness später nicht wirklich. Was dafür umso klarer ist: Die Wireframe-Optik des Buttonmashers ist definitiv ein Hingucker.