Streicheln verboten!
21.10.2026 58 min
Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Folge sprechen Wibke und Florian über Die Gilde 1410, Forever Ago und Car Park Capital.
Haltet euch fest, denn wir haben bei Lost Levels einen riesigen Skandal aufgedeckt! Ihr wisst ja alle, dass das wichtigste Feature von Spielen, in denen Hunde vorkommen, die Streichelmöglichkeit ist. Forever Ago, der Walking-Sim-Fotosimulations-Mix hat ebenfalls einen Hund - DER VON UNS (BIS JETZT) KEINE STREICHELEINHEITEN BEKOMMEN KANN. Wir sind schockiert. Ansonsten hat Wibke die melancholische Geschichte um den griesgrämigen Witwer (bis jetzt) ganz gut gefallen.
Bei Florians Doppelspitze herrscht weniger Versöhnlichkeit. Während das Remake von Die Gilde 1 eher nach der Katastrophe von Die Gilde 3 aussieht und damit wieder eine deutsche Wirtschaftssimulation aus dem Rennen ausscheidet, ist Car Park Capital kurzweilig und spaßig. Ob es damit sein Ziel erfüllt, eine Satire auf "car culture" und unsere durchasphaltierten Weltmetropolen zu liefern, ist eher fraglich.
Neu: Ihr wollt nicht in unser Forum kommen, uns aber trotzdem Feedback, Lob, Kritik und sonstiges zukommen lassen? Dann schickt eine Mail an moin[at]lostlevels[punkt]de.
Bei Florians Doppelspitze herrscht weniger Versöhnlichkeit. Während das Remake von Die Gilde 1 eher nach der Katastrophe von Die Gilde 3 aussieht und damit wieder eine deutsche Wirtschaftssimulation aus dem Rennen ausscheidet, ist Car Park Capital kurzweilig und spaßig. Ob es damit sein Ziel erfüllt, eine Satire auf "car culture" und unsere durchasphaltierten Weltmetropolen zu liefern, ist eher fraglich.
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Im Cast besprochene Spiele:
Die Gilde 1410 (1:02), Forever Ago (17:55), Car Park Capital (41:03)
Die Gilde 1410 (1:02), Forever Ago (17:55), Car Park Capital (41:03)
Transkript
Moin Internet, ihr hört Folge 207 von Lost Levels, eurer 14-tägigen Indie-Stunde.
Ich bin Florian Zandt und mit mir im digitalen Gemeinschaftsraum heute Wibke Weigel. Hallo Wibke.
Hi.
So, nachdem du ja, wir haben im Vorgespräch ja schon festgestellt,
dass du heute eigentlich an einem freien Tag schon arbeiten musstest.
Deswegen schieben wir jetzt einfach noch ein bisschen Freizeitarbeit hinterher, würde ich sagen.
Und sprechen ein bisschen über Games.
Wenn ich mir unser Dokument so angucke, fange ich an, würde ich sagen.
Und wir gehen einfach direkt in Medias Res, wie man so sagt.
Und zwar stelle ich heute vor, zum einen die Gilde 1410 oder wie es bei Steam
heißt, die Gilde 1 Remake Doppelpunkt Europa 1410.
Die Gilde ist ja so ein klassisches Spiel, das eine sehr, oder ein Franchise,
das eine sehr turbulente Geschichte hat. Also Teil 1 war, glaube ich,
relativ, da waren die Leute relativ wohlgesonnen.
Teil 2 auch noch und Teil 3 ist dann komplett abgestürzt. So,
das war buggy ohne Ende und hat nicht mehr so wirklich funktioniert.
Und jetzt ist aber, die Gilde 1410 ist ein Remake vom ersten Teil,
wie die Steam-Beschreibung auch schon sagt. Ich glaube, das wurde auch nachträglich
hinzugefügt, das Remake, weil die Leute nicht wussten, ob es ein neues Spiel
sein soll oder eben ein Remake.
Entwickelt wurde das von Ashbourne Games, einem tschechischen Studio.
Die haben zum Beispiel gemacht Last Train Home und Comanche.
Da gab es früher so eine Helikoptersimulation, aber damit hat es wohl gar nichts
zu tun. Das ist eher in der Zukunft angesiedelt und gepublished von THQ Nordic.
Also passt natürlich ganz gut zusammen. THQ Nordic mit dem, sag ich mal,
skandinavischen Firmensitz und die ja viele deutsche, österreichische Firmen
so ein bisschen aufgekauft haben, sag ich mal, oder zusammengeführt wurde.
Genau, weil die Gilde ist natürlich ein sehr klassischer Fall von deutscher
Wirtschaftssimulation und spielt in der frühen Neuzeit, wie man schon denken
könnte, die Gilde 1410, also spielt im Jahr 1410 und naja, Kern ist natürlich durch.
Handelreich zu werden und berühmt zu werden. Das ist der Kern dieses Spiels. War es schon immer.
Ähnlich wie auch die Fugger. Kommt aus einer ähnlichen Ecke.
Also die Fugger war, da gab es auch zwei Teile von.
Und da wurde erst vor kurzem, also erst vor kurzem, im letzten Oktober wurde,
vor einem Jahr ein Remake von die Fugger 2 veröffentlicht, dass ich auch viel gespielt habe.
Das Original und das Remake auch jetzt so ein bisschen.
Das darf ja nicht mehr Fugger heißen, weil da die Fugger-Familie,
die es ja heute noch gibt,
Probleme damit hatte, dass, naja, weil natürlich man da auch sich sehr vieler
unlautere Methoden bedienen konnte, um sein Reichtum zu vermehren,
also Raubzüge etc., Söldner anheuern, Krieg führen und das fanden die Vogel
wohl nicht so gut, deswegen heißt es eben Mittelland.
Genau, und das ist eben, also die Fugger und die Gilde spielen so im selben,
ja, es ist so derselbe Beritt, sage ich mal.
Am Anfang von dem Gilde-Remake wählt man eben auch eine Stadt aus in diesem
Einzugsgebiet, also zum Beispiel Freiburg oder Graz.
Und dann eben für das jeweilige Szenario, für den jeweiligen Run,
also naja, Run sehr lose gesagt, weil natürlich ist es kein Roguelite oder so,
aber es ist trotzdem Szenario-basiert.
Alles kann Roguelite sein. Ja, genau, alles ein Roguelite.
Genau, in jeder Runde gibt es eine feste Win-Condition sozusagen.
Also zum Beispiel, man muss einen bestimmten Titel erreichen,
man muss ein bestimmtes Amt erreichen, man muss eine bestimmte Menge an Geld
zur Seite legen und dann ist eben die Runde vorbei, sage ich mal.
Genau, und dann startet man eben seinen Run, indem man erstmal sich einen persönlichen
Hintergrund auswählt, der dann bestimmte Boni auf Attribute gibt,
wie zum Beispiel Handwerksfähigkeit oder.
Also ich habe es auf Englisch gespielt, da heißt es eben Marshall,
also halt so irgendwie, wie gut man sich in Duellen schlägt oder wie Rhetorik
gibt es auch noch als Attribut.
Und der persönliche Hintergrund beeinflusst das eben zum Beispiel.
Und dann wählt man natürlich noch ein Handwerk aus.
Also Schmied zum Beispiel, Alchemist, Steinmetz, mit, ist im Early Access noch,
soll man dazu sagen, also es sollen später noch mehrere Handwerker dazukommen,
aber momentan gibt es eben fünf oder sechs, glaube ich.
Und man startet dann eben in so einer frei drehbaren 3D-Ansicht von der Stadt,
wo man ist und da hat man eben so ein kleines Häuslein, wo man sich dann aufhalten
kann und man hat eben seinen Handwerksbetrieb.
Und das Besondere ist halt, man steuert die Figuren tatsächlich nicht selbst,
sondern man gibt einfach Kommandos, beziehungsweise weniger Kommandos als,
Dinge, die man auf... Na, wie soll ich sagen? Also man sagt der Figur jetzt
nicht, geh da hin, sondern man sagt der Figur kannst du einfach sagen,
okay, trainiere diese...
Ich möchte jetzt meine Figur in Handwerkskunst trainieren und dann wählt man
es eben in so einem Menü aus oder ich möchte irgendwie, dass meine Figur sich
jetzt auf den Weg macht, irgendwie heiratsfähige Junggesellinnen zu finden und
dann wählt man eben das aus so ungefähr oder man kann sie eben auch in den Betrieb
schicken, dass sie da drüber.
So ein bisschen ein Auge drauf hat, was da passiert, aber man steuert sie quasi
nicht direkt, das ist mit WSD oder so. Man gibt einfach Befehle und dann führt
diese Figur das eben sozusagen aus.
Und genau, in diesem Betrieb, da findet eigentlich, also der Betrieb und der
Markt sind eigentlich so die Hauptgebäude für den Einpfeiler,
was eben Herstellung und Handel ist.
Also ein Betrieb, du kaufst halt Rohstoffe, bringst dir dann vom Marktplatz
oder von einer Mine oder dem Fastereibetrieb, sag ich mal, bringst es dann in deinen Betrieb.
Daraus baust du dann, da hörst du eben Leute an und daraus baust du dann eben Waren.
Ich habe zum Beispiel einen Schmied gewählt und dann macht man zum Beispiel
so Schwerter oder irgendwie so Ketten oder irgendwie sowas.
Und natürlich auch so Zwischenprodukte, die du dann brauchst,
um höherwertige Produkte herzustellen.
Zum Beispiel für eine Rüstung brauchst du natürlich dann auch so Materialien,
mit denen du die Sachen zusammenfügst. Da brauchst du irgendwie halt Leder und,
Eisen und eben diese Zusammenfügmaterialien, sage ich mal.
Genau. Und dann levelst du halt eben deine Erfahrung hoch in dem Gewerk,
auch die Erfahrung deiner Leute, die da arbeiten.
Und wenn du im Gewerk eben hochgelevelt bist, dann kannst du die Schmiede upgraden,
kannst da irgendwie neue Sachen reinbauen, die dann irgendwie,
dadurch wird sie produktiver oder ist irgendwie sicherer vor Einbrüchen, sowas in die Richtung.
Also so kannst du halt dein, das ist eben der Herstellung und Handel, so der Kreislauf.
Und dann gibt es natürlich auch noch den politischen Kreislauf.
Also du kannst dich in der Townhall, also im Rathaus kannst du dich auf freigewordene
Ämter bewerben und du musst eben immer von Stufe zu Stufe aufsteigen.
Also es gibt so eben, also es gibt quasi die Stadt selbst als Stufe.
Da gibt es dann drei Stufen innerhalb von so drei Kategorien,
wo du aufsteigen kannst. dann kannst du eben sozusagen auf den Bezirk oder auf
das Herzogtum aufsteigen und dann nochmal das ganze Reich, mehr oder weniger,
wo du dann aufsteigen kannst.
So, und da hast du natürlich Privilegien, die du bekommst, wenn du da aufgestiegen
bist, hast dann bestimmte Sachen, die du durchführen kannst,
genauso wie wenn du zum Beispiel
in deinem Haus, das du auch upgraden kannst, aber halt zum Beispiel nur,
wenn du einen bestimmten Titel erreicht hast, Dann kannst du eben dein Haus,
upgraden und da bestimmte Sachen reinbauen, wie zum Beispiel irgendwelche Add-ons,
dass du dann zum Beispiel Schmähbriefe verfassen kannst oder irgendwie Leute
bestechen kannst, Leute ausspionieren kannst.
Also je länger diese Partie dauert, desto mehr Möglichkeiten hast du natürlich
dann, um deine Konkurrenten irgendwie, ja, denen irgendwie einen Stock in die
Speichen zu schmeißen, Steine in den Weg zu legen.
Und genau, und der dritte Pfeiler ist natürlich dann eben die Dynastiepflege,
also du solltest schon heiraten, damit du eben deine Dynastie weiterführen kannst,
ne, und dann können die Kinder erzeugen kannst, du die kannst dann auch irgendwie
ausbilden und dann kannst du die eben zu deinem Erben ernennen,
sobald sie 14 Jahre alt sind, können sie dann eben,
ja, also deine Dynastie übernehmen.
Und, genau, das ist so der Kreislauf, wie man halt irgendwie sein Ziel dann erreicht.
Und es ist im Early Access, aber es hat jetzt schon so einige Probleme,
dieses Spiel. Also es ist eher so die Tradition weitergeführt von die Gilde
3 mit den Bugs als von die Gilde 1.
Also das UI zum Beispiel ist eine absolute Katastrophe.
Die Kennzeichnung von den wichtigen Gebäuden in der Stadt, die ist quasi nicht
existent, außer du drückst irgendwie so ein Hotkey und selbst da weißt du nicht
genau, welche Gebäude eigentlich was tun.
Ich habe zum Beispiel sowas später herausgefunden, dass du, also weil in diesen
jeweiligen Bezirken in der Stadt, die haben auch bestimmte Werte wie zum Beispiel
Sauberkeit oder Kriminalitätsrate, Unzufriedenheit der BürgerInnen dort,
und du kannst es halt beeinflussen, indem du in bestimmten Gebäuden dich im
Tausch gegen Energie, du hast immer so,
jede Runde oder jeder Tag gewonnen,
den du abschließt, startest du eben 100 Energie und das kannst du einsetzen
für verschiedene Sachen.
Und du kannst Energie einsetzen, auch um zum Beispiel dann irgendwo aufzuräumen
in einem Bezirk, oder dich irgendwie für eine Wachschicht eintragen zu lassen.
Und dass man zum Beispiel sich für eine Wachschicht eintragen lassen kann und
dann die Kriminalität runterbekommt, das habe ich erst so nach einer Stunde,
gemerkt, weil zum Beispiel dieses Gebäude, wo du das machen kannst,
also ist klar, es ist halt das Gefängnis, sag ich mal, wo du dich für so eine
Wachschicht eintragen lassen kannst.
Aber das sind nicht gekennzeichnet auf der Karte. Das heißt,
ich bin durch Zufall darauf gestoßen, dass es diese Möglichkeit gibt,
nachdem im Marktbereich schon 60 von 100 Kriminalität war und die Leute halt
irgendwie ausgeraubt wurden im Tageslicht, im blanken Tageslicht.
Dann du bekommst wirklich alle drei Sekunden eine Notification,
wenn dein Karren irgendwo angekommen ist, wenn irgendwie dein Konkurrent jemanden
geheiratet hat oder sonst irgendwas erreicht hat. Also du wirst zugebombt mit Notifications.
Das Fenstermanagement, wenn du verschiedene Fenster auf hast, auch furchtbar.
Und wie deine Familienangehörigen sich verhalten, du steuerst sie ja quasi nicht
direkt, du steuerst immer nur, also das heißt steuerst, du gibst immer nur Befehle,
die du ausführst, werden da quasi nur,
die du gibst, werden nur ausgeführt von dir selbst und nicht von deiner Familie.
Du kannst wahrscheinlich nicht sagen, hier Sohn, mach mal das,
außer du kannst nicht sagen, okay, Du kannst deinem Ehepartner,
deinem Ehepartnerin, kannst du sagen, hilf mal im Betrieb. So ungefähr. Das ist so das Maximale.
Und währenddessen machen die eigentlich, machen die so was sie wollen,
heiraten dann auch irgendwie mit 14 schon und so, ohne dass du irgendwas dazu,
bestimmen kannst und so.
Also wilde Zeiten im 15. Jahrhundert auf jeden Fall.
Aber dass man das quasi nicht kontrollieren kann, dass man irgendwie dann so,
okay, wenn man sagt, meine Tochter soll ihren Betrieb übernehmen,
die ist jetzt 14 geworden, dann guckt man so drauf, okay, die hat irgendjemanden
geheiratet, völlig random. So.
Da fühlt man sich so ein bisschen als Familienoberhaupt so ein bisschen übergangen.
Oh, es kommt nicht.
Das ist irgendwie so ein bisschen so, junge Dame, du bist 14,
so, das heißt 14 damals, heißt natürlich was anderes als 14 heute,
aber trotzdem, vielleicht solltest du mal kurz mal nachfragen oder zumindest
mal vorstellen, den Angetrauten so.
Flo, du bist gecancelt. Also hier.
Vielleicht ist das Liebe? Vielleicht ist das wahre Liebe?
Ja, aber da können sie ja was dazu sagen dann zumindest. Können ja zumindest
mal sagen, hey, ich hab doch jemanden kennengelernt.
Mit der Attitude würde ich aber auch...
Ja. Ich spreche natürlich komplett in Character, ne?
Ja, ja, ja. In Character muss man so einen Erziehungsratgeber lesen.
Wenn deine Kinder sich bei dir sicher fühlen, erzählen sie dir auch,
dass sie mit 14 heiraten wollen.
Aber auch im 15. Jahrhundert ist die Frage.
Naja, ne, ne. Aber es ist, also ja.
Ja. Naja, also wer...
Zu wie viel im 15. Jahrhundert, dass die Tochter das übernehmen kann,
ist ja sowieso da auch schon krass.
Ja, das stimmt.
Naja, wer auf jeden Fall sich beschweren möchte, kann das ja jetzt von dem Forum.
Forum.lostlevis.de könnt ihr in den Thread der aktuellen Ausgabe reinposten,
welchen Erziehungsratgeber ich meinem Charakter in die Gilde 1410 zukommen lassen
sollte, damit das in Zukunft besser funktioniert.
Aber ja, also generell, ich hab halt so ein Herz für diese ganzen deutschen
Wirtschaftssimulationen. Also jetzt irgendwie der Planer, Patricia,
Fugger, die Gilde eben auch. Und ich hab mir schon viel erhofft.
Und ich hoffe, da geht auch noch was im Early Access. Aber bis jetzt,
also, weiß ich nicht, ist das ein bisschen zu janky und zu wenig abgestimmt.
Also ich hätte es gerne lieber gemocht, das Spiel, als ich es jetzt gemocht hab, tatsächlich. Aber,
Vielleicht ist es so ein Fall von im Jahr nochmal drauf gucken.
Mal gucken, was da in der Zwischenzeit passiert ist.
Aber Stand jetzt werde ich es, glaube ich, nicht mehr anfassen.
Vor allem, weil, also das Gute ist, diese Runs sind dann wirklich sehr kurz.
Also mein direkter Konkurrent, der war irgendwie, der hat irgendwie vor mir
das Ziel erreicht, Adliger zu werden nach eineinhalb Stunden oder so.
Also es ist nicht wirklich lang. Es gibt auch keine Kampagne oder sowas,
wo man sagen könnte, okay, man führt das irgendwie unendlich weiter,
aber das ist auch so im Sinn der Spiele. Also zum Beispiel auch die Fugger,
das war auch eben immer so Run basiert. So, von da, das ist okay.
Das ist fein und vielleicht in jedem Fall sogar gut, dass man eben dann nicht
so sich so lange drüber aufregen muss, über diese Unzulänglichkeiten, die es noch gibt.
Wie ist immer, wenn ich, wenn so ein Spiel hier irgendwie besprochen wird,
bekomme ich richtig Bock drauf, weil ich eigentlich ich sowas mag.
Und ich mag den Vibe auch total gerne.
Und dann gibt es immer so viele Punkte, die irgendwie nicht so ganz funktionieren.
Oder wo ich mir denke, es wäre mir zu viel Arbeit.
Und dann lande ich immer wieder bei Banished.
Ich spiele eigentlich, also ich weiß nicht, wieso. Jedes Mal,
wenn irgend so ein Spiel mitgebracht wird, lande ich am Ende bei Banished.
Und ich weiß nicht mal warum.
Das hat wirklich nicht viele Sachen, die man machen kann.
Ja.
Aber es ist dann immer so, hier läuft's. Sieht auch alles ganz furchtbar aus
mit seinen Fenstern, aber es läuft.
Ja, total. Also Banished ist echt ein gutes Beispiel. Also da gibt es ja auch
einiges zu managen, aber ja, es funktioniert einfach. Es ist,
glaube ich, einfach ein bisschen ein anderer Scope natürlich auch so.
Ja, natürlich.
Aber ja, also ich meine auch zum Beispiel so der Schwierigkeitsgrad.
Also ich habe wirklich sehr viel einfach nur auf maximale Vorsprunggeschwindigkeit
geklickt, einfach nur gewartet.
Und also das ist nicht wirklich schwierig, so das einzig Schwierige war halt irgendwie,
Leute dazu zu bringen, mich so zu mögen weil das musst du bei den Ämtern eben
dann beachten weil natürlich wirst du gewählt von anderen Leuten das heißt du musst dir natürlich,
gütlich stimmen und ja, die halt irgendwie so zu manipulieren in Anfangsstrichen,
mein Charakter wird immer sympathischer es ist halt Politik also ich meine ja,
das ist wie es ist Genau, das war halt so ein bisschen komplexer teilweise,
weil natürlich dann auch irgendwelche anderen, also wenn du den einen Charakter
irgendwie bestichst oder irgendwie irgendwas dem es zukommen lässt,
dann ist natürlich eine Charaktere, sind dann vielleicht irgendwie nicht so dir gut gesonnen und so.
Also das, klar, dieses so auszutarieren ist schon ein bisschen komplexer,
aber dieses, also allein dieser Grundloop aus Sachen herstellen und verkaufen,
vor allem weil sich die Preise halt nicht ändern, selbst wenn du irgendwie an,
einem Tag irgendwie 500 Silberhalsketten auf den Markt schmeißt,
kriegst du vielleicht pro Kette fünf Taler weniger.
Aber das macht halt keinen Unterschied. Also dieses Angebot-Nachfrage-Ding ist
noch nicht so wirklich implementiert und bis jetzt ist es halt sehr bare bones einfach.
Leider. Aber gut.
Aber war denn, ich hab's damals nicht gespielt, aber war denn die Gilde 1 deutlich
umfangreicher und hat das da alles gut funktioniert?
Oder war das im Endeffekt vergleichbar bare bones, Aber man erwartet jetzt einfach mehr.
Also es war schon vergleichbar bare bones, würde ich sagen.
Auch so auf kurze Sessions ausgestaltet. Aber,
ja, es ist eigentlich schon dasselbe Spiel. Aber es ist, glaube ich, halt einfach,
nicht gut ins Jetzt übertragen.
Ja, ja.
Würde ich sagen. Ja. Also man kann, glaube ich, fast das Original spielen.
Das gibt es auch immer noch auf Steam für einen Zehner.
Ja. Vielleicht sogar eher die Empfehlung. 2002 erschienen. Das Original.
So sieht es auch aus.
Aber ja, genau.
Ja, kommen wir von der Traurigkeit aufgrund der Spielsysteme zur Traurigkeit,
aufgrund des Inhalts, würde ich sagen, oder? Bei deinem Spiel.
Ja, ich hab schon wieder so ein richtiges so ein richtiges Ich bringe wieder Freude, wie immer.
Ich muss das demnächst mal ein bisschen ausgleichen. und zwar habe ich krass
aktuell auch übrigens für meine Verhältnisse,
Forever Ago dabei von Third Shift und Annapurna Interactive und,
Ich bin relativ blind reingegangen, weil es halt ein Game ist,
das definitiv von der Story lebt.
Und da wollte ich möglichst wenig vorher mitnehmen. Ich wusste aber,
dass ich Annapurna-Sachen eigentlich ganz cool finde.
Also ich meine, Spray war eins der coolsten Spiele, die ich ever.
Und ich habe gefühlt, ich habe vorhin geguckt, ich bin mal so ihre Liste durchgegangen
und da sind so viele noch auf meinem Pile of Shame.
Mein Pile of Shame ist ja sowieso mehr so ein Mountain of Shame mittlerweile.
Aber, ähm, ja.
Von daher wusste ich, ich würde es wahrscheinlich gut finden. So.
Und es ist ja jetzt auch wieder so die Season of Depression.
Also, ne, was Trauriges will. Ähm, Forever Ago ist die Story von,
ähm, im Endeffekt die Story von Alfred und Audrey.
Ähm, allerdings folgt man vor allen Dingen Alfred.
Und Alfred ist so dieser, auf den ersten Blick dieser typische grumpy alte Mann,
der über alles meckert. Früher war alles besser.
Und so für zwei, drei Sekunden hatte ich deswegen so das Gefühl, hab ich da drauf drauf.
Und dann war aber A, der Art-Stil voll was für mich, also es ist dieses so,
ich finde, das ist nicht der klassische Self-Shaded-Stil, weil es sich irgendwie
mehr so an diesen Oldschool-Comics, Graphic-Novels orientiert.
Und was eine ganz komische Assoziation ist, aber vielleicht hilft es anderen
Leuten, die Charaktere oder der Stil von den Charakteren hat mich total daran erinnert, wenn man,
die Besucher von Planet Zoo zum Beispiel nehmen würde und in eine Graphic Novel
packen würde. So von den Proportionen von irgendwie niedlich, aber irgendwie auch,
schon gut gestylt oder so individualisiert, aber trotzdem stilisiert,
fand ich, weiß ich nicht, ich wusste, es wird mich wieder mitnehmen.
Plus schon im Trailer, das ist kein Spoiler, es gibt einen Hund.
Sold.
Do I have to say more. Ja.
Kann man ihn streichern, ist die Frage.
Weißt du, was wirklich schlimm ist? Bisher habe ich es noch nicht geschafft, ihn zu streicheln.
Okay, wow.
Aber ich durfte ein Stöckchen werfen.
Da musst du Beschwerde anreichen irgendwo.
Ja, ja, der Hund lebt in meinem... Ich habe sowieso so ein, zwei Punkte.
Da komme ich gleich zu. Da fand ich es mir nicht interaktiv genug, generell.
Aber die Story sind im Endeffekt.
Alfred ist unterwegs mit dem Campervan, mit dem er mit Audrey früher relativ
viele Reisen gemacht hat. Also das war so deren Ding.
Im Endeffekt ab dem Zeitpunkt, wo die zusammen waren und die sind zusammengekommen,
als sie so 18 waren, wenn ich das richtig folgendere Reisen gerechnet habe,
haben sie sich relativ zeitnah danach ein Band gekauft und sind einfach sehr
viel in den USA rumgefahren.
Und die Grundgeschichte, und auch das ist nicht wirklich ein Spoiler,
auch wenn man das so nach und nach erst mitbekommt, was genau passiert ist,
ist, dass Audrey vor kurzem gestorben ist.
Und Alfred ein Journal hinterlassen hat. Und das fand ich eine ganz,
ganz coole Mechanik, weil man ja in vielen Spielen in seinem Journal nachguckt,
was man als nächstes machen soll. Und dann hat man nur so seinen Questlog und so.
Und hier hat Audrey für Alfred einen Questlog gemacht Und hat im Endeffekt ihm im Journal,
ein Journal gemacht, wo sie wirklich mit wunderschöner Watercolor immer so Teile
der Erinnerungen von verschiedenen Reisen, von verschiedenen Sachen, die sie gemacht haben,
reingezeichnet hat und ihm dann immer eine To-Do gegeben hat für die jeweilige,
Erinnerung oder für die jeweilige Reise.
Und er hat jetzt auf eine sehr,
grumpy Art, das Ding, fein, du hast gesagt, ich soll das machen,
also fahre ich jetzt mit dem Van los und mache diese To-Do, hake das alles ab.
Und man merkt aber halt, dass er noch in der Stufe von der Trauer ist, wo er,
sich noch nicht so wirklich darauf einlassen kann, was eigentlich die Idee dahinter
war oder warum sie das fühlen möchte, sondern er macht das halt alles am Anfang sehr,
sehr so quasi gegen sein will.
Aber was ich, das ist ja jetzt wirklich auch, ich sage das ja jedes Mal,
auch das wieder, das findet hier nichts neu.
Und ich meine, es ist halt die gleiche Art von traurig.
Es ist halt dieses, man schaut sich die alten Erinnerungen an,
man erarbeitet dadurch durch seine Trauer durch, man sieht, wie viel er eigentlich
verloren hat, dadurch, dass er sie verloren hat und natürlich ist so ein bisschen die Moral,
dass man jedes Mal wieder dann aber sieht.
Ja, aber du bekommst auch gerade neue Erinnerungen dadurch, dass du es jetzt
wieder machst also es hört nicht alles auf, es ist nicht alles in der Vergangenheit,
sondern dadurch, dass du jetzt hier reist, triffst du neue Leute an den verschiedenen Orten,
du siehst, dass sich Dinge verändern Ja, natürlich verändern sich auch Dinge
zum Schlechten, also keine Ahnung, ist es auch relativ viel,
aber das ist alles sehr seicht und ich weiß nicht, ob das dann so wirklich,
so in der Version wirklich gut funktioniert hat, aber da ist auch viel so am
Rande Kritik, dass halt so die kleinen,
Diners, die halt irgendwie seit 20, 30 Jahren da waren, alles war immer gleich, man wusste,
wem das gehört etc., sind dann ausgetauscht durch irgendwelche Ketten und so weiter.
Das ist da schon alles auch mit drin und natürlich hast du dann auch wieder
dieses, ich gebe zu, ich bin ja jetzt mittlerweile auch in dem Alter,
dass ich mir das manchmal denke, dass er dann halt so sein Ding hat.
Früher war aber alles besser und was soll denn das hier und so,
war schon fair, alles gut.
Manchmal war es so bordering on, okay, aber es hat in der Geschichte,
ich meine, es ist ja nun mal einfach eine Geschichte, die möchte,
dass du da emotional mitgehst.
Und wenn du gewillt bist, das zu machen, dann ist das wirklich schön.
Und was ich.
Wirklich krass fand war, wie viel, also wie schön und cineastisch das teilweise dargestellt wird.
Also auch wenn er von einem Punkt zum nächsten fährt, hast du ziemlich coole
Musik, das wäre wieder eher was für dich.
Und er fährt dann da mit seinem Van und du siehst ihn halt nur durch die Landschaft
fahren und das Wetter ändert sich, die Landschaft ändert sich,
aber du siehst ihn halt da einfach nur so in seinem Grumpy vor sich hinfährt,
später natürlich mit dem extrem süßen Hund daneben.
Und es ist halt irgendwie ganz cool, dass es zwischendurch dich dann immer so
ein bisschen entschleunigt.
Also, dass du halt dann da einfach so zu ihm zuschaust, wie er erstmal ein paar
Tage durch die Gegend fährt.
Und was ich auch gemerkt habe,
dass ich umdenken musste, was die Mechanik angeht.
Weil ja die Idee ist, du versuchst, die Erinnerung von damals wieder aufleben
zu lassen. Du machst Fotos an den gleichen Stellen, wo ihr damals Fotos zusammen gemacht habt.
Ihre Lieblingsblume ist die Mariposa-Lily. Das ist so eine rote,
Blume mit relativ Wiedererkennungswert. Das ist, glaube ich, relativ hoch.
Du findest ab und an einfach da so Blütenblätter, dann kannst du denen folgen,
dann sammelst du die ein, wenn du die genug gesammelt hast für die jeweilige
Szene, bekommst du eine Zusatzerinnerung freigeschaltet dafür,
die du dann auch wieder durch Fotografie freischaltest.
Sie wollte damals Fotografin werden. Ich bin noch nicht an der Stelle,
dass ich weiß, ob sie das geschafft hat oder nicht. Ich bin ein bisschen über die Hälfte, glaube ich.
Aber er macht jetzt halt das Gleiche und versucht an den gleichen Stellen Fotos
zu machen und journalt dann damit.
Und dieses, dass du an jedem Ort, ich meine, er ist ja halt auch ein alter Mann,
er bewegt sich jetzt nicht schnell und das ziehen die auch durch,
dass du da so durch die Gegend shufflest,
und dann da kurz ein Foto machst und dann
siehst du weiter hinten irgendwo Blütenwetter, da geht's da wieder hin.
Das entschleunigt dich schon sehr, aber was ich umdenken musste war,
dass ich immer so das Gefühl hatte, du hast zwar dein quasi Questlog,
deine To-Do für die einzelnen Punkte,
aber es bleibt alles immer mehr so eine Snapshot-Sache. Also auch so ein paar
von den Charakteren, die man im Trailer sieht, die wirklich cool sind.
Sind halt wirklich mehr so diese Momente, wie wenn man halt selber auch reist,
du unterhältst dich mit jemandem mal im Zug, es ist ein cooles Gespräch und
dann geht man auseinander oder sowas.
Und es ist nicht dieses Gezwungene, das ist jetzt ein NPC und du hast eine Quest
für die Person und keine Ahnung, deswegen musst du jetzt in dieser Region die
und die Sachen machen, sondern es ist wirklich einfach nur,
er war da, er hat sich unterhalten, er hat ein paar Fotos gemacht und dann geht's
weiter. Und das war so ein,
dass ich mich so ein bisschen davon verabschieden musste, ich habe einen Auftrag
an der jeweiligen Stelle. Nee, es ist halt einfach,
quasi ein Walk-and-Shoot, also Fotografie.
Das andere Shoot, ja.
Walk-and-Snap.
Walk-and-Snap, das ist deutlich besser, danke.
Das fand ich angenehm, es hat mich glaube ich also ich habe glaube ich die ersten
20 Minuten gebraucht um so ein bisschen zu dem nicht ich möchte jetzt das nächste
rausfinden ich möchte jetzt zum nächsten Schritt, sondern einfach zu sagen das ist Schritt bei Schritt,
und ich fand unglaublich viele Sachen haben sie,
sehr gut gemacht. Also jedes Mal, wenn man zum Beispiel so eine Erinnerung freischaltet
mit den Blütenblättern,
wenn es eine von den Größeren war oder wenn er so ein bisschen in seiner Trauer
versinkt, kommt man quasi in so eine Art,
Parallelwelt oder Parallelsicht.
Das hat mich ein bisschen am Anfang an die wie hieß denn das nochmal?
An das Under bei Stranger Things erinnert, weil du auch viel mit,
diesen Wucherungen hast, nur dass es da immer diese Lilie ist,
die dann so durch die Gegend rankt und du hast viel Sachen, die etwas auseinanderdriften,
und viel so Asche, Staub, der fällt und es ist halt immer wie so eine typische
Traumsequenz, du möchtest irgendwo hin, aber du wirst nie den Punkt erreichen
und da das sind immer die Erinnerungen,
die sich mehr mit ihrem Tod beschäftigen oder was passiert ist.
Während alle anderen Erinnerungen halt wirklich mehr ein, das ist die Person,
die ihr vermisst oder so ist.
Und was ich fand, was sie wirklich gut gemacht haben, ist jedes Mal,
wenn er aus diesen Momenten raussnappt quasi oder wenn er aus den Blütenblätter
Erinnerungen raussnappt,
hat er immer so eine Sekunde, wo er desorientiert ist und sich auch so umschaut und dieses.
Ich fand die Mimik dafür, dass es nicht das detaillierteste oder der detaillierteste
Charakter ist, einfach wegen des Artstyles war so gut gemacht,
weil du wirklich gemerkt hast, jedes Mal wieder erinnert er sich,
dass er jetzt allein ist quasi.
Und das fand ich extrem cool gemacht.
Mein Kritikpunkt, was lustig ist, weil ja wirklich die Hauptmechanik diese Fotos
sind, ist, dass ich nicht genug Fotos machen kann.
Ah, okay. Das ist eine Begrenzung quasi.
Nee, es gibt einfach gewisse Sequenzen, wo man keine Fotos machen kann.
Also viele der Fotos, die man machen kann, sind wirklich sehr fokussiert auf die jeweiligen To-Dos.
Und auf die jeweilige quasi den Ort, den man in dieser To-Do erkundet.
Also zum Beispiel, wenn man im Diner ist und er soll ihr Lieblingslied spielen,
dann kannst du ein Foto von einer Jukebox machen.
Kein Problem. Oder du sollst eine Blume finden, kannst Fotos von den Blumen machen. Kein Problem.
Und die kannst du dann in deinem Journal mit reinscrappen. Du hast immer vier Punkte,
also vier Fotos, die du reinmachen kannst und er zeichnet immer noch so ein
bisschen was auch super süß ist, weil sie ja diesen Watercolor-Stil hat und
sie ist generell mehr so der bubblige oder mehr colorful Mensch gewesen also alles mehr so,
sie war schon die Freude quasi in dieser Beziehung,
und er macht immer mehr so schwarz-weiß Karikaturen für den jetzigen Moment,
den er dahin zeigt und das passt halt auch sehr gut zu seinem.
Schwarz-weiß denken teilweise, so entweder er ist super grumpy oder er ist super
traurig. Also es ist wenig einfach, er sieht aktuell, zumindest in dem Part,
wo ich bin, noch nicht so wirklich Schattierung zwischen den verschiedenen Emotionen.
Und das ist okay, da kann ich Fotos machen, das Scrappen macht total viel Spaß,
ist auch super cool, wie sich dann das Journal entwickelt und wenn man so hin
und her blättert, alles nice.
Dann gibt es aber diese unglaublich schönen Szenen, wo man durch diese wirklich
schöne Landschaft läuft.
Und das sind dann nicht mal Cutscenes, sondern es ist wirklich,
ich laufe jemandem hinterher, ich unterhalte mich mit der Person,
ich bin in dieser wirklich schön gemacht, zum Beispiel in einem wirklich schön
gemachten Wald, oder mehr so Nevada Wüste, oder so.
Ich kann keine Fotos machen. Ich kann von dieser gesamten Sequenz dann keine Fotos machen.
Und ich kann auch dem Hund zum Beispiel die Streichel nehmen,
ich kann ein Stöckchen werfen oder so. Und das ist dann halt so ein bisschen.
Ich weiß, die Idee ist wahrscheinlich, ich soll das jetzt genießen,
dass das hier total schön ist und ich soll dieses Gespräch genießen und den
Moment genießen, aber irgendwie,
wenn doch auch die Idee so ein bisschen ist, oder zumindest wirkt für mich die Story so, dass er ja,
durch das neue Fotos machen an den jeweiligen Orten der Erinnerung feststellen
soll, dass er weiterhin neue Erinnerungen machen kann, dass das alles nicht
endet, nur weil sie weg ist und so.
Dann möchte ich doch bitte auch von den Momenten Fotos machen können,
wo ich mit Leuten rede, die doch offensichtlich die Story vorantreiben.
Oder zumindest seine...
Sein Verarbeiten,
vorantreiben. Dann möchte ich doch da Fotos machen, kann ich nicht.
Und das hat mich tatsächlich an ein paar Stellen wirklich frustriert.
Es ist total random, aber ich glaube einfach, weil diese Mechanik so dieser
Kernpunkt dieses gesamten Spiels ist, mir das an manchen Stellen dann einfach,
vehement wegzunehmen, fand ich nicht so geil.
Ja, verstehe ich. Verstehe ich. Also gerade, weil ja irgendwie bei solchen Spielen, die,
also sag ich mal, bei so Walking-Simulatoren, so Walking-Sims,
ja auch gerne mal so ein Fotomodus eingebaut wird, dass man halt zumindest sagen kann, okay,
ihr habt nicht viel zu tun im Spiel selbst, aber ihr könnt halt irgendwie Fotos
machen, so, dass das dann da irgendwie rausgenommen wird.
Also ja, natürlich, klar, man könnte argumentieren hier, man soll sich konzentrieren
eben auf die Leute, mit denen man eben irgendwo hinläuft, vielleicht,
oder so, ne, man sollte irgendwie in the moment sein, aber andererseits,
man hat ja immer die Wahl, also, ne, man muss das, was man das kann,
muss man das ja nicht machen,
und wenn man schon so viel Fokus legt auf den Fotoaspekt,
auch so als Verb, wie man irgendwie dann mit der Umgebung interagiert und auch
ja irgendwie dann so irgendwelche Rätsel, Mini-Rätsel löst, sozusagen,
Ja, schon schade, dass es dann irgendwie nur auf bestimmte Bereiche begrenzt ist, so, ne?
Ja.
Aber sonst, also, es gibt sich schon Mühe, dich traurig zu machen.
Also, man merkt schon diese Points genauso, aber es funktioniert.
Also, zumindest für mich funktioniert es. Also, ich bin jetzt,
ich bin nicht jemand, der jetzt dann hier sitzt und heult, aber es ist halt
schon so, dass ich mir regelmäßig denke, ja, das wäre ganz schön scheiße. Ja.
Also ich, wie sind die Charaktere ja,
Ich finde dich ja relevant genug oder ich kann genug mit den Connecten,
als dass es nicht einfach nur so an mir vorbeizieht.
Ja gut, mehr kann man ja wahrscheinlich auch gar nicht erwarten,
alles andere ist auch ein Bonus.
Also ich meine, wenn das Spiel schon mal schafft, so eine Grundempathie,
zu schaffen, herzustellen, ist ja eigentlich schon mal viel geworden, glaube ich.
Ich bin mal gespannt, wie du dann das Spiel einschätzt, wenn du durch bist, also wenn er dann,
seine Metamorphose, seine Entwicklung, seine Growth-Phase durchgemacht hat,
ob das dann irgendwie noch mehr hittet vielleicht?
Ich habe halt gemerkt, ich nehme mir, glaube ich, sogar noch zu viel Zeit.
Also ich habe gesehen, das Spiel dauert so zwischen 5 bis 6 Stunden.
Ich glaube, das wird am Ende auch stimmen. Ich habe auch jemanden gesehen,
der es um die 3 durchgespielt hat. Ich weiß nicht, wie. Der Mann bewegt sich
nicht schnell genug dafür.
Aber ich glaube, ich werde da in einer ähnlichen Ecke landen.
Ich habe aber halt auch einfach zu viel Zeit mir dann genommen,
teilweise noch zu gucken, welches Bild ich genau, also da, wo ich dann mal Fotos
machen kann, welches ich in meinem Journal haben will.
Also ich glaube, es gibt da durchaus Menschen, die da schneller durchkämen als ich.
Eine Sache wollte ich noch positiv betonen, weil ich finde in diesen Storys,
gerade wenn es darum geht, dass jemand seinen Partner verloren hat,
wird der Protagonist mir teilweise zu zu sehr reduziert auf,
Die Trauer und teilweise, gerade wenn das jetzt zum Beispiel,
und es wirkt hier so, als wäre es eine Krankheitssache, weil sonst hätte sie
ja nicht die Zeit gehabt, ein Journal zu machen, etc.
Wird teilweise ja so sehr als Hero dargestellt, weil du bist mit ein paar da geblieben.
Ich finde es super angenehm, dass er nicht nur seine Fehler sind nicht darauf
beschränkt, dass er jetzt teilweise unfreundlich ist, weil er trauert,
sondern in so ein paar von den Flashbacks oder so ein paar von den Kommentaren, die er gemacht hat,
merkt man halt, dass er und auch ihre Beziehung generell nicht perfekt war.
Und das finde ich eigentlich tatsächlich ganz angenehm, dass es jetzt hier nicht
so komplett rosarot alles und alles ist super und ein perfektes Paar dargestellt wird, sondern,
ganz am Anfang, deswegen ist das kein Spoiler, zum Beispiel kommentiert er,
als er einkaufen geht für die Reise,
dass er kein Alkohol kauft.
Und da meinte er, kommentiert er so im Sinne von,
ähm äh, nein, das habe ich schon lange hinter mir gelassen oder nein, das, das,
den Fehler meine ich nicht nochmal oder irgendwie sowas in der Richtung und
das fand ich halt auch angenehm, weil das war dann halt so, okay,
okay, okay du bist jetzt hier nicht der.
Ja er hat keine weiße keine weiße Weste so ungefähr genau, genau Er ist einfach,
als Mensch geschrieben. Halt ein echter Mensch, genau, genau. Ja.
Okay.
Aber ja, gucken wir mal. Eventuell schreibe ich dann demnächst ins Forum,
dass ich ganz furchtbar traurig bin.
Und ob ich den Hund noch streichen konnte. Das ist wichtig.
Oder vielleicht schreibst du es ja auch bei OG Spielkind auf Instagram.
Ja! Oh mein Gott! Was ist denn? Ja, ja, ja.
Das ist der Wing mit dem Zaumpfahl.
Ja, ja, ja.
Content, content, content.
I know, I know. Ich habe ja sogar eine Liste. Ich arbeite die mal ab.
Guck mal hier. quasi, ich muss auch einfach nur einen Journalist haben.
Ja, ja.
Aber, so, jetzt von meinem extrem freudigen wieder, jetzt möchte ich wissen, wie du.
Ja, jetzt.
Oh nein, warte, doch, doch, ich hab einen, ich hab einen Übergang für dich.
Und zwar, hau raus.
Also, schauen wir mal. Also zumindest, wenn ich es richtig in Erinnerung hab,
hier von wegen, äh, coole, kleine Sachen, ausgetauscht werden.
Gegen kapitalistische Ketten slash,
So, jetzt mach das mal schön. Du hast dann mehr Routine. Ich hab...
Ja, Stichwort die Idylle durch den Turbo-Kapitalismus ersetzen.
Das geht hervorragend in Car Park Capital, meinem zweiten Spiel.
Und es ist schon wieder eine Wirtschafts- Aufbausimulation.
Und zwar ist es ein Tycoon-like, also Rollercoaster-Tycoon, Zoo-Tycoon,
die ganzen Spiele, SimCity, sowas auch in die Richtung gedacht,
also man muss Dinge bauen, Bedürfnisse befriedigen und jede Menge Bargeld einnehmen.
Und das wurde entwickelt von einem Solo-Entwickler namens Hilko Jansen aus den
Niederlanden und gepublished von Microprose.
Das finde ich immer wieder spannend, wenn ich den Namen irgendwo lese,
weil eigentlich ist das so eine 90er-Jahre-Firma gewesen, die auch viele Simulationen gemacht hat,
aber die eigentlich dann jahrzehntelang komplett weg war und jetzt glaube ich
irgendwie wieder auferstanden ist aus Ruinen, so ungefähr.
Keine Ahnung, was da genau hintersteckt, aber sie haben es gepublished.
Und genau, es ist halt im Vergleich zu, wobei es heißt im Vergleich, also man muss ja,
ich glaube, in diesen ganzen Aufsimulationen steckt immer auch noch so ein bisschen
Social Commentary drin, selbst wenn die halt so ernst gemeint sind.
Das aber jetzt Carpa Capital ist komplett eine Satire, oder zumindest so gedacht.
Und zwar geht es darum, man hat den Auftrag, eine Stadt, die an und für sich,
ein Träumchen ist. Komplett gut angebunden, was den ÖPNV angeht.
An jeder Ecke eine U-Bahn-Station, Busstation.
Niemand muss in den Vororten leben, weil es überall Wohnraum gibt für die Leute.
Und das wollen wir ändern in Carpa-Capital. Denn das Ziel ist es,
so viele Parkplätze wie möglich zu bauen.
So viele Leute in die Vororte zu verschieben wie möglich, damit sie dann ihre
Autos auch nutzen müssen.
Und natürlich die Leute zu bespaßen mit völligem Quatsch.
Und naja, also das Ziel ist eben, es gibt verschiedene Szenarien,
die man irgendwie da starten kann.
Also ein kleines Tutorial und dann startet man im ersten Szenario.
Und das ist eigentlich immer so, man muss die Leute auf eine bestimmte Stufe
der Autophängigkeit bringen.
Man muss eine bestimmte Anzahl von Parkplätzen gleichzeitig besetzt halten.
Man musste eine bestimmte Anzahl von Häusern in den Vororten belegt haben und
dann hat man gewonnen, mehr und weniger dieses Szenario. Also auch so,
naja, als Anführungszeichen auch wieder so Run-basiert, also immer so Szenarien,
so eins dauert vielleicht auch so zwei Stunden vielleicht maximal.
Genau. Und die Abhängigkeit steigert man dadurch, dass man eben Autos verkauft
natürlich erstmal und auch genügend Parkplätze in Zonen baut,
die eben einen hohen Bedarf haben an Parkplätzen.
Und das erreicht man, indem man die Leute eben car-brained. Das ist so ein weiterer Indikator.
Und diesen Wert steigert man, indem man irgendwie die Zufriedenheit in bestimmten
Bedürfniskategorien steigert. Zum Beispiel verfügbare Parkplätze.
Verfügbare Autos natürlich auch. Sie müssen natürlich auch genug Autos haben,
die Sie kaufen können, damit Sie Carbrained werden, ist klar.
Und je höher die Abhängigkeitsstufe ist, desto mehr Bedürfnisse kommen dazu.
Zum Beispiel Essen, Toiletten, Unterhaltung, Sprit, solche Sachen.
Das steigert sich immer mehr. Du musst immer ein Bedürfnis im Auge behalten.
Und mit jedem Bedürfnis kommt dann eben auch so eine neue Wertschöpfungskette
dazu. Zum Beispiel, wenn du das Bedürfnis hast, okay, Leute brauchen Benzin für ihre Autos.
Was sie spannenderweise auf den niedrigen Stufen nicht brauchen,
frage ich mich, wo kommt die Tankfüllung her? Aber gut, das erklärt das Spiel nicht so genau.
Und da ist zum Beispiel einer der Loops dann, du musst natürlich dann so ein
Ölfeld bauen. Dann brauchst du eine Ölraffinerie. und dann brauchst du ein.
Transportunternehmen, sage ich mal, das dann eben das fertige Benzin eben zu
den Tankstellen bringt.
Und dein Geld verdienst du natürlich dadurch, dass du,
eben diese Dienstleistungen eben bezifferst.
Je höher das die Carbrainedness der Leute ist, desto mehr Geld kannst du verlangen.
Zum Beispiel fürs Parken oder für Sprit oder zum Beispiel für so ein Drive-Thru,
wo du dann eben so eine Frittenbude aufstellen kannst und dann dir die Leute
auch durch Loopings schicken kannst, was nicht auch ganz amüsant ist.
Also du kannst dann eben so ein Drive-Thru frei gestalten.
Oder später auch so ein Drive-Thru, wo die Leute mit ihren Autos dann in so
ein Riesenrad reinfahren, dann ein Autoriesenrad fahren. so.
Hauptsache nicht aussteigen.
Oh no, I'm car-brained.
Ja, genau. Ja, natürlich ein weiterer Faktor ist dann eben die Zufriedenheit
der Leute, weil je mehr Leute du aus ihren Wohnungen rausschmeißt,
dass sie in die Vororte umziehen müssen und je mehr,
zum Beispiel U-Bahn-Stationen du kaufst und demolierst, desto unzufriedener
werden sie natürlich auch und desto mehr Proteste zetteln sie an.
Die musst du natürlich dann, wie es sich gehört, für so einen Turbo-Kapitalist
mit so Riot-Police niederschlagen.
Die Leute zünden sich auch mal Autos an, wenn sie da keinen Bock drauf haben.
Dann brauchst du dann Feuerwehr, die die irgendwie löscht, brauchst du dann
irgendwie so einen Schrottplatz, wo dann die Wracks hin transportiert werden
können. Also du hast schon viel zu tun. Viele Sachen, die du im Auge behalten
musst, während du dieses Spiels.
Am Anfang ist so ein bisschen die Begrenzungsmechanik einfach durchs Geld,
weil natürlich es Geld kostet, Land zu kaufen, Sachen zu demolieren,
Häuser zu bauen irgendwo anders, kostet sich alles Geld, ist klar.
Aber wenn man so ein bisschen in so einen Groove reinkommt und so mal die ersten
wirklich großen Parkflächen etabliert hat,
wo man dann eben gut Geld verlangen kann und dann Autopropaganda macht,
indem man halt überall so Billboards aufstellt und irgendwie so ein bisschen
Propaganda-Wägen dann durch die Straßen schicken, die dann irgendwie Autopropaganda
verbreiten, dann läuft es eigentlich ganz gut.
Also das erste Szenario war dann irgendwie nach der Hälfte relativ easy.
Auch wirklich nur Zeit vorspulen, warten bis genug Geld da ist, alles kaufen.
Und selbst wenn es irgendwo Engpässe gab, das hat man nicht wirklich gemerkt, ehrlich gesagt.
Weil man halt so viel bauen konnte, dass man diese Engpässe einfach durch Geld
ausgeglichen hat und nicht durch kluges Verknüpfen von irgendwelchen Sachen.
Also auch sehr realistisch, so gesehen.
Ja, das ist schon sehr deprobiert.
Dass man einfach Geld drauf wirft, um dann Probleme zu lösen.
Und was so ein bisschen, was ich mich gefragt habe, also die Optik,
um noch bei den positiven Sachen zu bleiben, ist natürlich auch richtig cool,
ist halt so richtig 90s, frühe 2000er Style, so, ne?
Witzigerweise, oder spannenderweise hat der die auch komplett selber geschrieben,
die Engine, der das alles entstanden ist,
so, also es ist keine, nicht im Unity oder Unreal, sondern das hat er selber
gebaut und ja, deswegen sieht das natürlich auch sehr 90s mäßig aus,
läuft einem natürlich Das ist natürlich schon besser als dieses 90er-Jahre-Spiel.
Meine große Frage ist, ob es wirklich eine Satire ist, dieses Spiel.
Weil, also für mich würde das zum Beispiel heißen, okay, wenn ich wirklich das
so überzeichne und sage,
ich richte das alles so Carbrained-mäßig aus, dann muss es ja,
wenn es eine wirksame Satire ist, wenn ich auch einen Kommentar machen möchte,
müsste es für mich auch irgendwie Effekte haben,
die wirklich halt so drastisch sind, zum Beispiel.
Und die einzelnen Effekte bis jetzt sind halt so, okay, im Umfeld dieser Ölbohrtürme,
geht natürlich die Natur flöten.
Das hat aber keinen negativen Effekt auf den Rest des Spiels.
Und diese Proteste, klar, haben einen negativen Effekt auf den Kreislauf des Geldverdienens.
Aber ich habe jetzt schon mehrere Male übersehen, dass ein Protest war und lief trotzdem weiter.
Ich habe trotzdem weiter Geld verdient. Also es ist nicht so,
dass man sagt, okay, man muss mal irgendwie ins Denken kommen,
warum das vielleicht irgendwie so schlecht ist, was da passiert.
Und die Menschen in ihren Abläufen, das verändert sich auch nicht wirklich.
Also klar, natürlich fahren alle ein Auto und fahren dann durch diese Drive-Thrus
nur noch durch, aber man merkt zum Beispiel nicht, dass jetzt,
keine Ahnung, wenn die Leute komplett Carbrained sind, dass jetzt zum Beispiel
irgendwas anderes leidet, zum Beispiel, dass sie vielleicht, weiß ich nicht,
weniger arbeiten wollen, weil sie noch im Autoschie-Gegend fahren wollen oder
dass irgendwelche anderen Bedürfnisse, die nicht mit Carbrainedness zusammenhängen,
dass die da quasi gar nicht auftauchen, so in diesem Spiel.
Und es halt trotzdem.
Immer noch dieses Gerüst ist, der klassischen Aufbau-SIM, dass man einfach die
Kreisläufe optimieren muss, um zum Ziel zu kommen und man hat irgendwie,
Also vielleicht ist es auch nur ein Me-Problem, aber ich hatte jetzt nie das
Problem, dass ich dachte, okay, was mache ich hier eigentlich?
Ich mache hier irgendwie alles kaputt. Sondern ich dachte so,
okay, so kann ich es ja irgendwie optimieren.
Das ist irgendwie das Ziel, das zu optimieren. Man merkt keine wirklichen negativen Auswirkungen.
Ja, so. Und da frage ich mich halt, ob das so so hittet, wie es der Entwickler
vielleicht gedacht hat.
Oder ob das nur so ein bisschen so eine ja, so eine so eine Membran darum ist,
sage ich mal, und eigentlich die Satire nicht so wirklich hittet.
So. Also, da bin ich mir nicht so ganz sicher, ob das Spiel das,
tut, was es eigentlich tun möchte, oder ob es nur irgendwie so eine komisch,
also maximal absurd überzeichnete Aufbau- Sim ist, die aber eigentlich genauso wie alle anderen.
Diesen Grundideen der Optimierung folgt, ohne wirklich da was entgegenzustellen,
wo man dann irgendwie so ein bisschen ins Denken kommt. Das ist halt die Frage, die ich mir stelle.
Also ich meine, es ist auch Early Access, kann alles noch kommen.
Ich weiß nicht, ob dann irgendwann noch,
die Proteste größer werden, ob dann von außen irgendwelche Kräfte noch einwirken,
die dann deine Stadt entern, so ungefähr. Das weiß ich halt nicht.
Es müsste dich halt mehr so in den Late-Stage-Kapitalismus noch schieben.
Dass es halt alles ein bisschen dystopisch wird und dass die Entscheidung,
die du triffst, halt irgendwie,
Also ich meine, die sind natürlich alle questionable, aber ich glaube,
es muss sich dann halt irgendwann über den Punkt hinweg schieben,
wo man noch sagen kann, ha, ha, ha.
Voll.
Weil sonst...
Ja, also ich glaube, das beste Werk dafür wäre wahrscheinlich einfach,
dass die Stadt sich halt wirklich auch verändert. Dass du halt irgendwie sagst, okay,
also ja, was sich verändert hat, klar, es werden natürlich dann irgendwie mehr
Wolkenkratzer gebaut, weil die Leute halt irgendwie...
Also, wenn natürlich,
keine Wohnflächen in der Stadt mehr sind sozusagen, dass dann irgendwie die
Plätze, also das irgendwie anderweitig optimiert wird. Aber da kommt halt kein negativer Effekt raus.
Und selbst wenn du da hast, oh Gott, die Tankstelle hat kein Benzin,
oh Gott, da brennen irgendwie Autos.
Irgendwie so ein bisschen so what, ehrlich gesagt, so momentan.
Also es passiert, also man merkt, das sage ich nicht,
also die Konsequences meiner Actions sind halt wie gesagt maximal,
dass die Umwelt rund um die Ölfelder halt irgendwie kaputt geht. Schlimm genug.
Ja, das interessiert ja keinen, das wissen wir ja.
So, das interessiert keinen, das beeinflusst den Spielverlauf nicht. so. Ja.
Also ich kann mir schon vorstellen, dass es natürlich auch wahrscheinlich auch
herausforderndere Szenarien gibt, wo du irgendwie weniger Platz hast oder wo
du irgendwie mehr Wasser hast oder sonst irgendwas. Aber es fehlen auch so Sachen
wie zum Beispiel so Naturkatastrophen oder sowas. Das fehlt halt.
Was auch nochmal so ein Aspekt vielleicht wäre, der dann nochmal so ein bisschen,
Würze reinbringen würde.
Und auch so ein Möglichkeitsfenster, wie man eben dann diese Konsequenzen der
eigenen Handlungen da noch mit reinbringen könnte, so, wenn man irgendwelche,
weiß ich nicht, die gesamten, den gesamten,
die gesamte Stadt verdichtet mit irgendwie Asphalt und so und dann gibt es irgendwie
eine Flugkatastrophe, was auch immer, also drastisch gesagt,
aber das wären halt so Sachen, wo man denkt, okay,
Keine Ahnung, ich war jetzt kurz vorm Ziel, dann kam eine Flutkatastrophe,
das hat ungefähr alles ausgelöscht, was ich so gebaut habe.
Und dann kann man sonst nachdenken drüber vielleicht, so in die Richtung gedacht.
Ja, oder dass die Leute halt wirklich krank werden.
Zum Beispiel.
Also, keine Ahnung, dass du halt mehr einen auf Smog machst und wenig.
Also es zeigt halt nicht wirklich so, dass, was dann, wenn man erfolgreich ist,
und eben die Stadt zu einem Autoparadies ausgebaut hat, geht das Leben so weiter
wie vorher. Es ändert sich nichts.
Und das hat irgendwie so, ich weiß nicht, ob das die Aussage sein sollte.
Aber wie gesagt, Benefit of the Doubt ist im Early Access. Vielleicht kommt das ja noch.
Genau.
Ich finde übrigens die Kombination von deiner Cap und Kapitalismus-Spiel großartig.
Ja. In meiner Brust wohnen zwei Wölfe. Ich spiele gerne Turbo-Kapitalismus-Spiele
und trage eine Cap, wo Anarchy is Fun draufsteht.
Das sind die... Ja.
Genau. Ja. So.
Wenn euch diese Gegensätze oder auch unsere vorgestellten Spiele oder wir als Personen gefallen,
was wir so machen in diesem Podcast, also Wibke und Christina Abwesenheit und
ich, dann teilt diesen Podcast gerne mit euren Freunden, eurer Familie,
allen, die interessiert sein könnten und lasst es auch gerne bei Apple Podcast
oder bei YouTube Kommentare,
Sterne, Abos, Glocken, all das dass das geht, da.
Wir freuen uns über jeden einzelnen Feedbackpunkt, über jeden Kommentar, über jeden Like.
Und ich gelobe auch hochfeierlich.
Dass ich... Mama, das gilt nicht für dich. Keine Kommentare bei YouTube schreiben.
Doch, doch, gerade wie Grismar, bitte Kommentare schreiben bei YouTube. Besonders sie.
Genau. Und ich gelobe auch feierlich, dass ich in Zukunft ein bisschen regelmäßiger
YouTube updaten werde. Da gab es tatsächlich schon mal einen Kommentar.
Wurde gefragt, ob es noch YouTube gibt überhaupt. nicht so, upsie,
ja, gibt's noch, aber natürlich ist das Videoschneiden ein bisschen aufwendiger,
als den Audio-Teil zu schneiden, deswegen ja, Geduld, kommt alles, keine Sorge.
Bis dahin findet ihr alle unsere Episoden auf lostlevels.de und alle Abomöglichkeiten
findet ihr auf lostlevels.de slash subscribe.
Das Forum gibt's unter forum.lostlevels.de und auf Blue Sky könnt ihr uns lesen
unter lostlevels.de Wibke, wo bist du im Netz unterwegs?
Ich bin jetzt mittlerweile bei Instagram als OG-Spielkind und ja,
ja, ich werde was posten. Ja, ja, ja, ja.
Sehr gut, sehr schön, sehr gut. Ich bin auch bei Instagram und eigentlich überall
sonst auch, erreichbar unter zanderbird, z-a-n-d-t-e-r-bird, wie der Vogel.
Wir sagen, wie immer natürlich, vielen Dank. Das hätte ich fast schon vorgezogen.
Moment, vielen Dank an Piet Lectro für die musikalischen Untermalung des Podcasts.
Ihn findet ihr auf bluescare unter mitvorteil.bsk.social oder auf YouTube unter,
mitvorteil. Jetzt aber sagen wir danke fürs Hören und Zugucken,
bleibt lecker und bis zum nächsten Mal.
Wibke
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